Die Ratslisten der Stadt Weimar von 1348 bis 1810


Die Ratslisten der Stadt Weimar von 1348 bis 1810

Artikel-Nr.: STY-015

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Band 15 der Schriftenreihe der Stiftung Stoye
Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch, 1986
ISBN: 3-7686-4114-7
Paperback, 148 Seiten, Format 17 x 24 cm

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Vorwort:

Unter Ratslisten, früher auch Ratsfasten genannt, werden in der Stadtgeschichtsforschung Verzeichnisse derjenigen Mitglieder des Ratskollegiums eines städtischen Gemeinwesens verstanden, die im Rahmen eines jährlich vollzogenen Ratswechsels, wie er im Römischen Reich deutscher Nation vom 12. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zu den Regeln städtischen Verfassungslebens gehört hat, für jeweils ein Geschäftsjahr die Aufgaben ihres Amtes wahrgenommen haben. Für Weimar sind solche Listen aus der Zeit von 1348 bis 1810 überliefert. Wir begnügen uns allerdings nicht damit, eine chronologische Folge dieser Listen zusammenzustellen, wie dies in bisher veröffentlichten Ratslisten thüringischer Städte geschehen ist, sondern geben darüber hinaus, soweit die überlieferten Geschichtsquellen darüber Auskunft geben, Mitteilungen über Lebensdaten, Herkunft und Beruf der in den Listen genannten Ratspersonen, über deren Laufbahn im Ratskollegium und über Namen und Herkunft ihrer Ehefrauen. Grundlage dafür bildeten im wesentlichen umfangreiche genealogische Sammlungen des Verfassers, die in den Jahren 1945 bis 1960 entstanden sind. Der Versuch, damals gebliebene Lücken nachträglich zu schließen, wurde zwar unternommen; er mußte sich allerdings angesichts der gegebenen Umstände auf die Einholung von schriftlichen Auskünften beschränken. Wenn also Lücken geblieben sind, was angesichts von 469 Personen, von denen mehr als die Hälfte vor dem Einsetzen der Weimarer Kirchenbücher (1579) gelebt haben, ohnehin nicht zu vermeiden war, so dürften die vorgelegten Ergebnisse dennoch für an weimarischen Ratsfamilien interessierte Genealogen wie auch für die weimarische Stadtgeschichtsforschung von Nutzen sein können.
Darmstadt, im Herbst 1985 Wolfgang Huschke

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