Die Zeissige in Zittaus und Olbersdorf bei Zittau und ihre Nachkommen [VB]


Die Zeissige in Zittaus und Olbersdorf bei Zittau und ihre Nachkommen [VB]

Artikel-Nr.: AMF-SR 120
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Taschenbuch, 344 Seiten, Format: A5

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Einführung

Erich Pröwig (+ 29.12.1996) war einer der großen Familienforscher der Oberlausitz in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Viele Familienforscher in Ost- und Westdeutschland, die in der Oberlausitz nach ihren Vorfahren forschten, kannten Erich Pröwig als einen sehr versierten Kenner der Geschichte Zittaus und seiner Umgebung. Es ist schwer, sein Lebenswerk in wenigen Zeilen zu würdigen. Er war nicht nur ein Experte in familiengeschichtlichen Fragen, sondern kannte sich auch in der Geschichte der Oberlausitz sehr gut aus. Nachdem wir in der Schriftenreihe der AMF bereits seine Arbeit "Der sächsische Zweig des in Schleswig-Holstein alteingesessenen Geschlechts Pröwig" (AMF-SR 51, April 1998) publizieren konnten, ist es uns nun eine ganz besondere Genugtuung, auch sein Lebenswerk, die Geschichte der Zeißigs in Zittau uhd Olbersdorf herausbringen zu können. Das bisher unveröffentlichte umfangreiche Manuskript wurde der AMF über den AMF-Arbeitskreis Oberlausitz mit Zustimmung der Tochter von Erich Pröwig Herrn Tilo Böhmer zum Druck überlassen. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle ganz herzlich.

In diesem Werk hat Erich Pröwig die Ahnen seiner zweiten Frau erforscht. In einem umfassenden Quellenstudium hat er zahlreiche Belege über die frühen Vorkommen der Zeißigs gefunden und in seiner Arbeit wörtlich wiedergegeben. So ist der Leser heute in der Lage, auf die mitgeteilten Daten zurückzugreifen und diese für seine eigenen Forschungen zu verwenden.

Es ist bei dieser weit verbreiteten Familie sicher kein Wunder, daß viele Familienforscher Ahnengemeinschaft mit den Zeißigs haben. So hoffen wir, mit dieser Publikation einmal das Lebenswerk Erich Pröwigs würdigen und zum anderen aber auch den Zeißig-Abkömmlingen eine umfassende Forschungshilfe über diese Familie vorlegen zu können Unser besonderer Dank gilt Herrn Günter Renger, Kempten, der das Manuskript Erich Pröwigs in den PC übertragen hat sowie Herrn Tilo Böhmer, der uns das Manuskript zur Verfügung stellte, Korrektur gelesen und auch die Register angefertigt hat. Nur, wer eine solche Arbeit bereits selbst einmal ausgeführt hat, weiß, wie viel Mühe diese macht.

Horst Hesse

Vorwort von Erich Pröwig

Eine Stammtafel-Ausarbeitung, beginnend mit urkundlichen Nachweisen vom Jahre 1391 und fortgesetzt bis zum Jahre 1980.

Meine Verheiratung mit Margarete geborene Zeißig im Jahre 1948 brachte mich mit der in der sächsischen und preußischen Oberlausitz ansässigen Familie Zeißig in Verbindung, und meinem Schwiegervater vorliegende Unterlagen aus früherer Zeit und unbewiesene Vermutungen über die Herkunft des Geschlechtes lockten mich, diesen Spuren weiter nachzugehen und soweit als möglich in die Vergangenheit vorzustoßen.

Das gelang mir unerwarteter Weise in ungeahntem Umfange, indem urkundliche Aufzeichnungen bereits 150 Jahre vor dem Beginn der Kirchenbücher in Zittau die Existenz von Namensträgern nachwiesen. Die danach länger als 400 Jahre anhaltende Sesshaftigkeit der Familien erleichterte das Verfolgen der einzelnen Linien. Erst die um 1850 einsetzende technische Revolution und die durch zwei Weltkriege und ihre Folgen bewirkte Bevölkerungsverschiebung in Ost-Europa ließen die Bodenständigkeit weitgehend verloren gehen, so daß in den jüngeren Generationen manche Lücken auftreten, weil Namensträger den überschaubaren Bereich verlassen haben, ohne das Nachrichten über ihren Verbleib zu erlangen waren. Dadurch ist der sich in den jüngsten Generationen ergebende Schwund von Namensträgern, die die Linien fortsetzen könnten, nicht unbedingt zutreffend. Durch die Archäologie ist festgestellt worden, daß der vernunftbegabte denkende Mensch seit rund 30.000 Jahren die Erde bevölkert, demnach 1.000 Generationen den gegenwärtig Lebenden vorangegangen sind. Wenn es in der vorliegenden Arbeit gelungen ist, 18 Generationen "Zeißig" namentlich nachzuweisen, dann ist dies ein verschwindend geringer Teil aller Derer, deren Erbanlagen wir in uns tragen. Trotzdem kann der erfaßte Zeitraum von 600 Jahren bereits einen Einblick in das Leben der Vorfahren geben, wozu insbesondere die Wiedergabe der aufgefundenen urkundlichen Nachweise im vollen Wortlaut dienen soll.

Eckartsberg bei Zittau, im Februar 1986, Erich Pröwig

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