Chronik der Stadt Leisnig 1753


Chronik der Stadt Leisnig 1753

Artikel-Nr.: AMF-SB 08
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gebunden, 16,7 x 24 cm, 362 Seiten
1. Auflage August 2008

Vorwort

Der vollständige Titel von Johann Kamprads Leisniger Chronik lautet: „Leisnigker Chronica, oder Beschreibung der sehr alten Stadt Leisnigk, Nach ihrer Lage, Gegend, Benennung, alten Einwohnern, Ursprung und Erbauung, Kirchen und anderen gemeinen Gebäuden, Gottesdienst, Nahrung und Bequemlichkeit, Regenten und Beamten; Ingleichen was so wohl in Kriegs= als Friedens=Zeiten daselbst und in der umliegenden Gegend, auch sonst hin und wieder sich denkwürdiges begeben hat. Und sodann ist besonders beygefügt eine gleichmäßige Beschreibung/oder Chronica der benachbarten Stadt Colditz, bestehend in LVI Abtheilungen; Alles aus glaubwürdigen Schrifften und Archiven, vermittelst eigener Erfahrung zusammengetragen, und gezieret mit einer Vorrede Herrn Dr. Heinrich Gottlieb Frankens, Sr. Rom. Kaierl. Maj. Pfaltz=und Hof= Grafens, wie auch des Staats= Rechts öffentl. Lehrers auf der hohen Schule zu Leipzig, von dem wahren Ursprung und ehemaligen Beschaffenheit der Burggrafen des Heil. Rom. Reiches überhaupt, und der von Leisnigk insonderheit. - Zum Druck aber gefertigt und verleget worden von Johann Kamprad, Leisn. Misn., zwey und zwanzig jähriger Viertels=Meister. Gedruckt bey Gottfried Zimmermannen 1753."

Die Chronik hat 616 Seiten , dazu 24 Seiten eines unpaginierten Registers. Die Beschreibung der Stadt Leisnig umfaßt 514 Seiten, die der Stadt Colditz 102 Seiten, zusammen 616 Seiten. Die Seiten sind zweispaltig, wobei die Spalten im nachfolgenden Register mit I und II bezeichnet werden, z.B. 180.1 = Seite 180, Spalte l und 210.11 = Seite 210, Spalte 2. In der Chronik sind etwa 2800 Leisniger Bürger genannt, die jedoch nicht im Register erscheinen.

Mein Urgroßvater war gebürtiger Leisniger, dessen Vorfahren zum überwiegenden Teil aus dieser Stadt kamen. Damit wurde die Chronik zu einer wichtigen Quelle für meine Ahnenliste mit dem großen Nachteil, daß das Auffinden der einzelnen Personen immer wieder Schwierigkeiten bereitete.

Deshalb begann ich vor 30 Jahren die Namen zu verzetteln und nachdem ich mir um 1988 einen Computer angeschafft hatte, dieselben in ein dbase-Schema einzugeben. Damit war ein problemloses Auffinden der in der Chronik genannten Personen gewährleistet. Danach füllte ich die Memory-Felder des dbase-Schemas mit den wörtlichen Passagen aus der Chronik, die einen Bezug zu der betreffenden Person hatten. Um die vorliegende Form des Ausdruckes zu ermöglichen, schrieb mir Herr Ernst Peter Winter in 64 839 Münster ein Programm, wofür ich ihm an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen möchte.

So entstand in fast 20-jähriger Arbeit das vorliegende „Regesten-Verzeichnis" zu Kamprads Leisniger Chronik mit dem die in dieser Stadt forschenden Genealogen arbeiten könne.
Von den in der Chronik namentlich genannten ca. 2800 Leisniger Bürgern haben viele weit vor dem Beginn der 1637 einsetzenden Kirchenbüchern gelebt. Dadurch wird es möglich, so manche Stammlinie z.T. bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück zu verfolgen, was den genealogischen Wert dieser Chronik ausmacht.
So hoffe ich, daß die vorliegende Bearbeitung der Leisniger Chronik nicht nur den Historikern, sondern vor allem den Genealogen von Nutzen sein wird.

Altenhain im Januar 2008 Rüdiger Berthold

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort, S. 7
  • Die Stadt Leisnig, S. 9
  • Die Kirche zu St. Matthäi in Leisnig, S. 15
  • Der Leineweber Johann Kamprad, S. 17
  • Alphabetisches Namensverzeichnis, S. 27
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